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Bitcoin: Die Spuren von 644 Millionen Dollar aus dem Bybit-Hack verlieren sich im Dunkeln

Bitcoin: Die Spuren von 644 Millionen Dollar aus dem Bybit-Hack verlieren sich im Dunkeln

Published:
2025-05-27 12:03:18
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Drei Monate nach einem der größten Krypto-Diebstähle der Geschichte zeigen Blockchain-Daten, dass fast die Hälfte der 1,4 Milliarden Dollar, die von Bybit gestohlen wurden, nicht mehr öffentlich nachverfolgt werden kann. Die Gelder wurden systematisch über Mixing-Dienste gewaschen, wobei 644 Millionen Dollar effektiv im Dunkeln verschwunden sind. Der aktuelle BTC-Preis liegt bei 109.586,87 USDT. Dieser Vorfall unterstreicht die Herausforderungen der Rückverfolgbarkeit in der Krypto-Welt und wirft Fragen zur Sicherheit und Regulierung auf. Trotz dieser Rückschläge bleibt die langfristige Perspektive für Bitcoin und andere digitale Assets bullish, da die zugrunde liegende Technologie und Akzeptanz weiter wachsen.

Fast die Hälfte der gestohlenen 1,4 Milliarden Dollar von Bybit jetzt nicht mehr nachvollziehbar

Drei Monate nach einem der größten Krypto-Diebstähle in der Geschichte zeigen Blockchain-Daten, dass fast die Hälfte der 1,4 Milliarden Dollar, die von Bybit gestohlen wurden, nicht mehr öffentlich nachverfolgt werden kann. Die Gelder wurden systematisch über Mixing-Dienste gewaschen, wobei 644 Millionen Dollar effektiv im Dunkeln verschwunden sind.

Wasabi Wallet verarbeitete den größten Teil – 247,5 Millionen Dollar, etwa 966 BTC – während eXch, ein Mixing-Dienst, der angeblich im April eingestellt wurde, weitere 94,1 Millionen Dollar bearbeitete. Behörden und Börsen haben nur 63 Millionen Dollar eingefroren, sodass 693 Millionen Dollar noch nachverfolgbar sind.

MicroStrategys Michael Saylor lehnt On-Chain Proof-of-Reserves als Sicherheitsrisiko ab

MicroStrategy-Vorsitzender Michael Saylor hat die Idee abgelehnt, On-Chain Proof-of-Reserves (PoR) für die beträchtlichen Bitcoin-Bestände des Unternehmens zu übernehmen. Auf der Bitcoin 2025-Konferenz in Las Vegas bezeichnete Saylor die Praxis als Risiko und argumentierte, dass öffentliche Wallet-Offenlegungen Schwachstellen für Hacker und staatliche Akteure schaffen.

Die Bemerkungen erfolgten als Antwort auf eine Frage des Blockware-Analysten Mitchell Askew, ob der weltweit größte institutionelle BTC-Halter seine Wallet-Daten teilen würde. Saylors Haltung unterstreicht die wachsende Spannung zwischen Transparenz und Sicherheit in der institutionellen Krypto-Verwahrung.

Google-Forscher warnen: Quantencomputer könnten die Sicherheit von Bitcoin gefährden

Das Quantencomputing-Team von Google hat Forschungsergebnisse veröffentlicht, die darauf hindeuten, dass die kryptografischen Standards, die Bitcoin zugrunde liegen, anfälliger sein könnten als bisher angenommen. Das Papier schätzt, dass Quantenmaschinen die BTC-Verschlüsselung mit 20-mal weniger Ressourcen brechen könnten als bisherige Prognosen.

„Entwickler müssen die Kosten für die Schaffung quantenresistenter Kryptowährungen quantifizieren“, warnte Craig Gidney, ein Google-Quantenforscher. Die Ergebnisse verstärken die Bedenken hinsichtlich veralteter Systeme wie RSA-Kryptografie und Proof-of-Work-Blockchains.

Obwohl derzeit kein funktionsfähiger Quantencomputer existiert, der solche Angriffe durchführen könnte, unterstreicht die Studie ein wachsendes existenzielles Risiko für digitale Vermögenswerte. Insbesondere Custodial-Bitcoin-Besitzer scheinen gefährdet zu sein, sollte die Quantenentschlüsselung realisierbar werden.

Bitcoin-Gründers Vermögen steigt angesichts Marktoptimismus

Bitcoins Nähe zu Allzeithochs hat die bullische Stimmung auf den Kryptomärkten wieder entfacht. Die Aussetzung der US-Handelszölle auf EU-Importe hat Erwartungen an Kapitalzuflüsse in digitale Vermögenswerte geweckt, wobei Bitcoin als Hauptnutznießer positioniert wird.

Satoshi Nakamoto, der pseudonyme Schöpfer von Bitcoin, zählt nun mit geschätzten 1,096 Millionen BTC-Beständen zu den reichsten Personen der Welt. Bei aktuellen Preisen von rund 110.000 US-Dollar pro Coin beläuft sich das Vermögen des mysteriösen Gründers auf etwa 120 Milliarden US-Dollar.

Die Marktdynamik deutet darauf hin, dass institutionelles Interesse die Preisaktion weiterhin antreibt. Der Zeitpunkt fällt mit einer erneuten Risikobereitschaft nach geopolitischen Entwicklungen zusammen, was günstige Bedingungen für die Wertsteigerung von Krypto-Assets schafft.

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